22.12.2008
Allen Besuchern dieser Seiten wünsche ich schöne Feiertage!Mit Neuigkeiten geht es weiter im kommenden Jahr.
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Jetzt ist erst einmal Zeit, um zwischen den Jahren eine kleine Bilanz zu ziehen:
was hat sich dieses Jahr ereignet, wohin hat es "Himili" und "Oropoi" verschlagen?
Was steht für das kommende Jahr ins Haus? Welche neuen Figuren warten schon
darauf, ins Leben gerufen zu werden? Fragen über Fragen ...
07.12.2008
Da kann man einmal sehen, was das Wörtchen "Werk" beinhaltet: vor allen Dingen Strukturen, die inden einzelnen Büchern in Variation auftauchen. So auch bei Astrid Lindgren, denn im Gespräch mit einem
rätselnden Freund musste ich einsehen, dass es in gleich zwei Büchern eine Mädchenfigur gibt, deren Name mit
M. beginnt, in denen ein Hund eine Rolle spielt ... Tz tz... Sowas. Also: Madita ist es nicht, denn von der Existenz
des Pudels hatte ich bis dato keine Ahnung! Unser Töchterchen kann zwar mit Bootsmann auch nichts anfangen,
hört aber ansatzweise auf den Namen Malin...
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Kurz vor Weihnachten stehen noch einmal Hyänenlesungen ins Haus: Himili zieht es am 16.12. nach Daun,
ins Thomas-Morus-Gymnasium und am 19.12. nach Mainz (Frauenlob-Gymnasium).
10.11.2008
Diese Woche ist im Mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium in Mönchengladbach Buchwoche.Am 06.11. durfte ich mit "Himili" den Auftakt dieser schulischen Lesereihe mitgestalten. Mit fünf fünften
Klassen habe ich mich auf die Suche nach jenem ominösen Savannenplumpsklo gemacht, auf dem mir
die erste Idee zu der Geschichte kam. Tolle Klassen! Spannende Projekte!
--- Antwortbriefe an die Klassen 4a und 4 b der Grundschule Wolsdorf und an die Klasse 4/5 der Siebengebirgsschule
sind heute auf die Post gegangen.
--- Seit der Geburt unserer Tochter war an eine Rückkehr in den Text nur bedingt zu denken; zu vieles musste
sich erst langsam einspielen. Doch jetzt geht es in den Nachtstunden wieder zurück an den Schreibtisch, zu BB
und einer Kurzgeschichte, die ich als Fingerübung zwischenschieben möchte...
29.10.2008
Stolz und noch mit weichen Knien kann ich heute schreiben, dass unsere Tochter endlich da ist. Am
Sonntag, den 26.10.2008 um 16:23 kam sie zur Welt. Wie es sich für eine Frau von Welt gehört, ließ
sie sich etwas Zeit ... und unseren Nerven ein wenig Spielraum zu Belastungsproben... Welchen Namen
die junge Dame trägt? Einen schönen. Ein Rätsel? Dieser Name ist in Deutschland recht selten, kommt
aber in einer Geschichte von Astrid Lindgren vor. Der Name beginnt mit einem M. Und in der Geschichte
spielt ein behäbiger Hund eine Rolle...
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Viel Zeit zum Rätseln, wie sich unser Alltag so fügen wird, blieb unserer kleinen Familie nicht. Gleich
Montag war ich wieder mit einem Rudel Hyänen unterwegs auf Lesung und am heutigen Tag ging es
nach Bad Godesberg in die "Siebengebirgsschule". Schöne Pavianprojekte standen auf dem Programm
und wie immer war die Atmosphäre wundervoll. Bereits vier Mal haben wir Literaturprojekte gemeinsam
durchgeführt ... Lesungen der besonderen Art, auf die ich mich immer sehr freue.
05.10.2008
Große Veränderungen stehen uns ins Haus - große, unliterarische Veränderungen. Für Mitte Oktoberhat sich ein Geschwisterchen für unseren Sohn angekündigt und im Moment läuft alles auf Hochtouren,
um einen gebührenden Empfang bereiten zu können.
Unser kleines Haus flirrt vor Spannung ...
Da, das kann man sich denken, fällt der Weg zum Schreibtisch etwas schwerer als sonst. Ruhig sitzen?
Schwierig, schwierig. Aber die Arbeit muss ja doch weitergehen. Der wissenschaftliche Text nimmt Formen
an und ich nutze die Zeit, um bereits über den Tellerrand von BB hinauszusehen. Ich habe die Hintergrund-
recherchen für Bd 2 intensiviert, sichte Bücher, sondiere Atmosphären. Dabei stoße ich immer wieder auf
brennende Fragen, Rätselhaftes und Unheimliches. Es scheint, als ließe sich eine regelrechte Recherchereise
im kommenden Jahr nicht umgehen. Wohin es meine Figuren diesmal verschlagen wird? Ja ...
Das wäre doch ein Fall für ein Rätsel. Dort leben Nasenbären und Tapire!
16.09.2008
Zurück vom Erkrather Bücherrummel! Zwei schöne Projekte mit vier Schulklassen fanden heuteMorgen in der Stadtbücherei Erkrath statt. Wie auch schon im vergangenen Jahr war die Atmospäre
richtig gut und die Klassen großartig dabei! Da macht es natürlich doppelt Spaß von ersten Ideen
auf Savannenplumpsklos und Hyänenlachen zu berichten.
Himili sei Dank darf ich immer wieder Schulklassen kennen lernen, mit denen man Geschichten zum
Leben erwecken kann. Wäre da nur nicht dieses frühe Aufstehen ... Da klingelte der Wecker doch
tatsächlich um 5.30 Uhr in der Frühe... Ich hätte sämtliche Hähne auf sämtlichen Bauernhöfen in der
Umgebung wecken können, so früh war ich auf. Und belohnt wurde ich mit einem Sonnenaufgang auf
der A3... Sieht man schließlich auch nicht alle Tage.
Kommende Woche folgen Lesungen im Gymnasium Alleestraße, Siegburg.
--- Und klammheimlich geht es weiter mit BB und der wissenschaftlichen Arbeit.
31.08.2008
Dieser Sonntag steht im Zeichen des Briefes. Auf meinem Schreibtisch hat sich nach den Sommerferieneine große Zahl Schülerbriefe aus den unterschiedlichsten Schulen eingefunden, die ich heute beantworten
will.
--- Der Leseauftakt nach den Sommerferien hat in Ibbenbüren stattgefunden. In sechs Projekten "Oropois
Land" bin ich mit Schulklassen auf Abenteuer-Reise ins Reich der Fantasie gegangen. Viel Freude haben diese
Ausflüge gemacht und eingestimmt auf die noch folgenden Lesungen. Im September stehen Projekte in
Erkrath und Siegburg an ... - was danach kommt, werden wir sehen.
--- In der Zwischenzeit habe ich die Gelegenheit genutzt, meinen OROPOI einer Generalüberholung zu unterziehen.
In über 250 Schulklassen wurde die Geschichte bereits erzählt und das hat Spuren hinterlassen. Erzählspuren.
Die Geschichte an sich ist schon einige Jahre alt und nun habe ich den Text mit dem Erzählten abgeglichen und
bin zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Oropoi ist, meiner Ansicht nach, durch das Erzählen viel lebendiger
geworden, die Etepetete-Vögel noch etepetetiger und natürlich hochschnäbliger ... Und diese Veränderungen habe
ich in den Text eingearbeitet, oder besser gesagt: ich habe den Oropoi für die demnächst anstehende sechste
Auflage in Taschenbuchform noch einmal ganz neu geschrieben.
20.08.2008
Betriebsame Zeiten erkennt man häufig an leeren Tagebuchseiten ... - ähnlich verhält es sich mitdiesem Journal. Die Arbeit an BB läuft auf Hochtouren, ich bin gut im Text drin und die Arbeit macht
große Freude.
Doch der größte Zeitfresser ist im Augenblick immer noch die wissenschaftliche Arbeit, die mittlerweile
auf über 230 Seiten angewachsen ist.
Kommende Woche geht es nach der Sommerpause mit neuen Lesungsterminen weiter: 6 Veranstaltungen
"Oropois Land" erwarten mich in Ibbenbüren.
22.07.2008
Die Ferien haben zugeschlagen, es ist ruhig geworden um "Oropoi", "Himili" und Co. - dabeigeht "Himili" dieser Tage bereits in die vierte Auflage. Vielleicht hat sich dann doch die ein oder
andere Hyäne in eine Reisetasche hineingeschmuggelt, um auf große Fahrt zu gehen.
--- Ich nutze die Zeit, um an dem wiss. Projekt weiterzuarbeiten. Täglich wächst das Typoskript um 5
bis 7 Seiten. Ich bin ganz in die Analyse vertieft und fange an, immer mehr Zusammenhänge
zu verstehen. Untersuchungsgegenstand sind Afrika- und Kolonialromane (vom Ende des
neunzehnten bis in die Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts). Sie haben - wie Bernsteine - etwas
Eigenwilliges in sich eingeschlossen: Zeit und Ordnung. Und diesen Einschlüssen bin
ich auf der Spur ... Eine interessante Arbeit, obwohl ich mich mit Autorinnen und Autoren
auseinandersetzen muss, die heute nicht ohne Grund vergessen sind.
--- Parallel dazu wächst die Geschichte um Tammo und seine Schwester. Die Arbeit an diesem
Kinder- und Jugendbuchprojekt bietet einen ausgezeichneten Ausgleich zur Forschung. In ihre
Welt einzutauchen, ist wie Urlaub - kein Wunder, hat es beide doch nach Skandinavien verschlagen...
13.07.2008
Die Arbeit an BB geht gut voran. Ich mache mir gerade Gedanken über eine Figurdes Romans, genauer gesagt über deren Entwicklung. Bei Tammo bin ich mir völlig
darüber im Klaren, was seine Schwächen und Stärken sind, wie er sich weiterentwickeln
wird, doch bei seiner Schwester ... Tja, ihre Zukunft ist mir noch ein kleines Rätsel. Zumindes
heute Abend.
Morgen mag sich schon wieder einiges geklärt haben.
Spannend ist überdies das Knüpfen von Handlungsfäden, das Verstecken von Gegenständen,
die ihre Wirkung erst im zweiten oder dritten Band entfalten werden. So weit reicht die Anlage
des Romans. Im ersten Band muss eigentlich schon alles zaghaft (vielleicht nur in einem
Nebensatz) angelegt sein, was sich später in furiose Handlung umsetzen wird.
01.07.2008
An dieser Stelle möchte ich mich bei einer Leserin ganz herzlich für Ihre Postkartebedanken. Jule Marie S. (Klasse 3c / 4c) schrieb vor kurzem - und zu gerne würde
ich postalisch antworten, doch leider findet sich keine Adresse und kein Hinweis
auf Ihre Grundschule ... Deswegen finden sich hier im Journal die Antworten.
Jule Marie fragte nämlich, warum ich kein Schauspieler geworden sei? Das ist eine
gute Frage, denn bei meinen Lesungen verwandle ich mich allmorgendlich in neugierige
Paviane, lispelnde Erdmännchen und Hyänen (etwa "Onkel Sara" aus der Geschichte
von Himili). Im Versuch, die Geschichten und Figuren mit Leben zu füllen, geraten die
Lesungen zu szenischen Lesungen oder geschauspielerten Szenen. Auf einem Stuhl
gesessen habe ich während meiner Schulprojekte eigentlich nie ...
Deswegen, liebe Jule Marie, bin ich ja im Grunde genommen doch Schauspieler geworden.
Warum ich damit jedoch nicht auf einer Theaterbühne stehe? Weil dort zu wenige Hyänen
und Erdmännchen gebraucht werden. Käme ein großer Filmemacher auf mich zu und sagte:
"Herr Büchel, ... wir haben da eine Rolle für Sie! Uns fehlt noch ein Pavian in der Nebenrolle!"
- Ich glaube, dann würde ich den Versuch wagen... Bislang ist das aber noch nicht passiert
und da nutze ich doch lieber die Gelegenheit, meine eigenen Geschichten,
meine eigenen Welten mit Leben zu füllen, zu lesen und lesend zu schauspielern ...
24.06.2008
Nach Lesungen in Selm-Bork, Wuppertal und Sankt Augustin / Buisdorf steht heute die letzte Lesung vorder Sommerpause an. Kurz vor den NRW-Sommerferien macht sich heute Abend noch einmal Himili auf
den Weg in die KGS Volberger Weg in Köln - zu einer Lesenacht in der Grundschule. Na, wenn das nicht
der ideale Rahmen ist für die Geschichte der jungen Hyäne, die Angst vor der Dunkelheit hat ... Obwohl es
um 20.00 Uhr natürlich noch nicht gar so schrecklich finster sein dürfte ...
--- In Schülerbriefen erfahre ich immer wieder Neues über meine eigenen Figuren. Wundervolle Schreiben
erreichten mich in den letzten Wochen aus allen möglichen Schulen. Gerade heute war wieder eine
geschnürte Geschichtensammlung aus Leopoldshöhe dabei, von der Klasse 3b. Die Kinder haben neue
Geschichten mit Himili erfunden und das finde ich großartig. Die Antwortbriefe machen sich natürlich
so schnell wie möglich auf den Weg!
--- Schreiben: Mit der wissenschaftlichen Arbeit geht es recht gut voran und auch die Weiterarbeit an BB
macht große Freude. Ich werde die "lesungsfreie" Zeit nutzen, um hier ein gutes Stück weiterzukommen.
05.06.2008
Drei Tage Lesereise im Siegerland. Direkt am Rothaarsteig gelegen, finden sich in Wilnsdorf undUmgebung 7 Grundschulen, deren dritte Klassen allesamt eine Reise in "Oropois Land" unternommen
haben. Es waren sehr schöne Projekte, intensivste Gespräche über Geschichten, Fantasie und das
Kino im Kopf mit den Kindern. Tolle Vormittag!
Hinzu kamen einige Stunden voll Ruhe, Kuckucksrufen und vorwitzigen Füchsen, die meinen abendlichen
Weg durch den Wald querten ...
Mein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle dem Kulturamt der Gemeinde Wilnsdorf und dessen engagierten
Mitarbeitern, die den reibungslosen Ablauf der Lesereihe aufs Vortrefflichste organisiert hatten! Das Lese-
förderkonzept von Wilnsdorf ist wirklich vorbildlich: jährlich werden dort Lesungen für alle dritten und achten
Klassen sämtlicher Schulen von Gemeindeseite aus organisiert und finanziert. Ein großartiges Angebot
wie ich finde!
--- In den kommenden Wochen geht es weiter nach Selm-Bork, Wuppertal und Köln ... Danach dämmern
so ganz allmählich die Sommerferien herauf.
31.05.2008
Die Arbeit an BB geht weiter, Korrekturen werden eingearbeitet und die Fäden erneut aufgenommen.--- Eben fiel mir auf, dass dieses kleine Journal tatsächlich schon seit einem Jahr existiert ...
--- JUBILÄUM: Am 30.05.2008 war es soweit. Das Literaturprojekt "HIMILIS GEHEIMNISSE" feierte ein kleines
Jubiläum. Das 50. Projekt fand mit zwei dritten Klassen der Matthias-Claudius-Schule (Bonn) in
den Räumlichkeiten der Stadtbücherei Endenich statt. Heute sind es bereits 51 Projekte mit über
89 Schulklassen. Ein Grund zum Feiern!
28.05.2008
Gerade
von einer Lesungsreise in Gütersloh zurück. 4 Veranstaltungen an einem
Vormittag mit tollen Klassen, spannenden Fragen und einem großartigen
Veranstaltungsraum. Die Projekte "Oropois Land" und "Himilis
Geheimnisse" fanden in einem Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert statt -
dort unter dem Jahrhunderte lang gedunkelten Gebälk herrscht natürlich
eine ganz spezielle Atmosphäre, die das Erzählen von Geschichten wie
ein kulturelles Aufflackern erlebbar macht. Was diese Räume für
Geschichten erlebt haben müssen, welche persönlichen Tragödien und
Glücksmomente sich dort ereignet haben mögen ... Insgesamt ein
wundervoller Vormittag, der mir viel Freude bereitet hat. Und die
Kinder der Josefschule sind mit einigen amüsanten Geschichten aus dem
fernen, gar nicht so fernen Afrika aus dem Bauernhaus in Spexard nach
Hause aufgebrochen ... 24.05.2008
In der kommenden Woche stehen 9 Lesungen an, im Bonner Raum und in Gütersloh. Und Post galt es zu beantworten.Wundervolle Briefe von Grundschulklassen aus Wesseling und Leopoldshöhe - meterlange "Leporellos" mit tollen Bildern
und Briefen. Die Antwortbriefe gehen gleich Montag auf die Post ...
15.05.2008
Zurück von zwei sehr schönen Himili-Veranstaltungen in der Grundschule Leopoldshöhe Nord - gelegen in den Ausläufern des Teutoburger Waldes. So kurzweilig die Projekte mit den dritten Klassen waren, so spannend die Fragen der Kinder, so zäh gestaltete sich leider die Rückfahrt bei bulliger Hitze. Ob nun A2, A3, A1 ... - janz wurscht ...: überall dasselbe Bild: Kilometer lange Staus und ein rapide schrumpfender Vorrat "kalter" Getränke. Nun ... "kalt" ist angesichts 39° C warmer Cola ein ziemlicher Euphemismus - allein: getrunken wurde sie doch.--- Dieser Tage folgt "Himili" dem Beispiel des Paviananführers "Oropoi" und begibt sich in die erste Neuauflage des Jahres
2008. Vor kurzem erst erlebte "Oropoi" die fünfte Auflage in Taschenbuchform und diese Woche war es mit "Himili" auch so weit. Nachdem "Himili" im April 2007 das Licht der literarischen Welt erblickte, startet er nun in die dritte Auflage.
--- Schön auch, dass "Oropoi", "Himili" und "Meister Perlboot" bei Antolin aufgenommen wurden. Fragebögen sind seit Kurzem dort von Schülerinnen und Schülern einsehbar und zu bearbeiten.
06.05.2008
Als ich heute von einer Himili-Lesung in Holzlar zurück nach Hause kam, hatte unser Haus nur noch ein halbes
Dach. Von der Straße aus konnte ich ganz bequem in unseren Speicher gucken. Interessant, dachte ich mir, so
ein Speicher. Und dann fiel mir ein, dass ja heute die Dachdecker kommen sollten ... Für einen Augenblick hatte
ich schon mit dem Schlimmsten gerechnet. Aber so ...
Tja ... so saß ich den schönen Nachmittag über am Schreibtisch (die wissenschaftliche Arbeit) und versuchte mich
zu konzentrieren, während die netten Dachdecker direkt über mir und vor meiner Nase Latten festschossen. Man
muss schon in der Kunst des Zen geschult sein, um sich in solchen Momenten konzentrieren zu können...
Aber: mir bleiben ja noch ein paar Tage, mich darin zu üben ...
---> Lesungseindrücke zu "Himilis Geheimnis" gibt es auf den Seiten der KÖB Christ-König in Bonn-Holzlar. Hier
der link: http://www.kathkirche-am-ennert.de/christ_koenig/bilder-FTP/Simak2008/SimakB%FCchel2008.html
18.04.2008
Jede Lesung ist eine kleine Reise. In den letzten Tagen konnte ich zwei dritte Schulklassen der "GGS Annastraße mit
kath. Bekenntniszweig" besuchen und in Himilis Geheimnisse einweihen. Eine spannende Veranstaltung, die eingebettet war in die alljährliche Lesewoche der Schule. Und zu bestaunen gab es überdies eine wirklich schöne, ganz neu gestaltete Schulbücherei mit Schmökerecken und ausgewählter Lektüre! Beeindruckend, wenn man bedenkt, dass diese so wichtige Einrichtung - hier laufen Kinder doch wirklich und wahrhaftig tagtäglich Büchern über den Weg! - ehrenamtlich geführt wird! Toll!
--- Heute Nachmittag gab es dann noch eine Lesung in Oberkassel in fast schon familiärer Atmosphäre. So waren drei Erwachsene und zwei Kinder zugegen. Da verliert man die Zuhörerschaft nicht aus dem Blick und jeder Satz und jedes von Himilis Geheimnissen erhält einen Hauch von Vertraulichkeit.
07.04.2008
BB ruht augenblicklich. Einwirkungszeit. Damit
gebe ich dem Text etwas Zeit, sich aus meinen Gehirnwindungen zu lösen,
damit ich danach mit frischem Blick auf die Strukturen schauen kann, um
Verbesserungen anzubringen (Kulturbrache). Die Zwischenzeit wird gefüllt mit wissenschaftlicher Arbeit, die Dissertation wächst zusehends; ein weiterer Roman ist untersucht, heute beginnt die fortgesetzte Analyse. Eine Schwierigkeit bringt dieser Wechsel jedoch mit sich: die Sprachebene des Jugendbuches unterscheidet sich von Natur aus grundlegend von der einer wissenschaftlichen Abhandlung. Und doch können sich beide Bereiche gegenseitig aufwerten: die Klarheit der Jugendbuchsprache wäre in vielen wissenschaftlichen Publikationen von großem Vorteil. Der gehobene Sprachstil, die Flucht in Verschachtelungen, scheint häufig mehr Verschleierungstaktik zu sein, als ein Mittel, der Wahrheit auf die Schliche zu kommen.
Dabei liegt in der Einfachheit, der klaren Form, die nicht der Banalität verhaftet ist, die eigentliche Herausforderung des Erzählens. Literatur - Bücher für Kinder ebenso wie wissenschaftliche Schriften - soll doch vor allen Dingen eines sein: Medium des Dialogs.
-- Die erste Aprillesung mit Himili in der Integrierten Gesamtschule Bonn-Beuel durchgeführt; eine schöne Veranstaltung mit zwei fünften Klassen. Diese Woche geht es weiter ...
17.03.2008
Überarbeitungswetter.
Ich habe mir BB vorgenommen, um die bisherigen Passagen zu
überarbeiten. An einigen Stellen hakt es noch. Überflüssiges muss noch
herausgeschnitten, Sätze und Übergänge geglättet und alles in allem:
poliert werden. Das sind überaus handwerkliche Arbeitsschritte - nichtsdestotrotz notwendig!
13.03.2008
Nun sind die Märzlesungen vorbei - kaum zu glauben, dass kommende Woche schon Ostern sein soll. Im März? Also wirklich ... In den letzten Tagen sehr schöne Veranstaltungen mit Grundschulen in Wiehl, Troisdorf, Tecklenburg, Brochterbeck und Porz-Langel durchgeführt. Darüber hinaus ist Post aus Wiehl eingetroffen mit sagenhaften Hyänenbildern. Ich will versuchen, morgen ein paar Proben auf den Seiten einzustellen.--- Ein weiterer (amüsanter) Nebeneffekt der letzten Lesungsreihe (6 Lesungen an 3 Tagen mit etwa 16 Schulklassen) ist der, dass ich kaum noch in meine normale Stimmlage hineinfinde: entweder grummel-grolle ich wie die bösen Hyänenonkels vor mich hin (meist höre ich mich an wie Onkel Sara!), falle in das quietschige Falsett der Glühkäfer oder plappere mich um den Verstand wie es nur lispelnde Erdmännchen zuwege bringen ... Zum Glück kann meine Familie damit umgehen, wenn wieder einmal eine Hyäne am Frühstückstisch sitzt ...
Aber: wenn ich es recht überlege, ist es schon ein ausgesprochen vorteilhafter Zustand, den mein Beruf mit sich bringt - wer sonst kann schon seine Hyänen- oder Paviantage mit solcher Inbrunst ausleben - ohne dabei Gefahr zu laufen, eingewiesen zu werden?
--- In Tecklenburg ist ein Artikel über die Lesungen erschienen; wird in den kommenden Tagen ebenfalls nachgereicht.
28.02.2008
Tolle Lesungstage in Bad Münstereifel. Gestern bin ich von 5 Literaturprojekten "Oropois Land" zurückgekommen, vollerschöner Eindrücke des mittelalterlichen Städtchens und angetan von den vor Fantasie übersprudelnden Kindern der Grundschule Bad Münstereifel.
Da in den Lesungstagen der Arbeitsbetrieb ruhte, habe ich die "Mußestunden" genutzt, am zweiten Band von BB zu konstruieren. Der Plot strukturiert sich und die Handlungsfäden schießen selbst noch über das Ende des zweiten Bandes hinaus. Was habe ich da nur entdeckt? Eine Quelle irrwitziger Begegnungen, einen kleinen Ort, in dem sich die Welt spiegelt. Die Geschichte lässt mich nicht mehr los.
-- am 21.02. erschien ein Portrait im "Hennefer Wochenende", eine schöne Zusammenschau dessen, was bisher passierte und was noch geschehen soll ...
17.02.2008
Sehr erfreulich gestaltet sich der Lesungskalender bis Ende Mai. Für die Zeit bin ich so gut wie ausgebucht. Die Arbeit an BB geht ebenfalls gut voran. Immer wieder gerät mir dieser Tage neues Material in die Hände, welches für den zweiten Band gebraucht werden könnte. Die Figuren haben ein Leben entwickelt, das mich fasziniert. Am liebsten würde ich Ihre Namen mit auf unser Klingelschild schreiben ...19.02.: Eine sehr schöne Besprechung des "Himili" gab es durch den Jugendschriftenausschuss des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV, Brigitte Schneller). Den Rezensionstext kann man in der Rubrik "Presse" einsehen.
06.02.2008
In den frühen Morgenstunden (bis viertel vor 2)
an BB gearbeitet. Es bedurfte einiger Zeit, um mich wieder in meine
Figuren hineinzufühlen, mir ihre Motivationen und Ängste zu eigen zu
machen. Doch jetzt ist die Geschichte wieder in Fluss geraten.Darüber hinaus wächst die Datei, in der ich Material für einen zweiten Teil sammle.
04.02.2008
Der Wiedereinstieg in die Geschichte von BB ist gelungen. Alles dreht sich um die finalen Szenen. Hier kommt eszum Gipfel der Handlung um T. und seine Familie, die noch nichts ahnt von der nächtlichen Verfolgungsjagd durch
den Wald und die Begegnung mit dem Besitzer der "Mörderhütte"... Noch liegen sie arglos in ihren Betten ... Noch ...
Doch sobald ich diese Zeilen hier geschrieben habe, kann ich zu BB zurückkehren, um ...
27.01.2008
Der Umzug ist geschafft. Endlich sind zumindest alle Kartons und ein Großteil der Möbel angekommen. Die ersten Dinge finden ihre Plätze und aus einer Handvoll Räumen wird ein Ort, an dem wir für die nächsten Jahre wirken können. Ein gutes Gefühl. Es bedeutet auch etwas, was in den letzten Monaten absolute Mangelware war: Ruhe.Die Lesungen für 2008 haben bereits begonnen, eine Schullesung mit OROPOI und eine LESENACHT fanden diesen Monat statt.
Jetzt kann es weitergehen mit den im Sprung erstarrten Projekten: das Jugendbuch (im Kopf längst fertig) wird seinem Ende zugeführt, wissenschaftliche Arbeiten werden folgen und zahllose Ideen warten auf einen ersten Rahmen.
Für das Journal werde ich hoffentlich auch wieder regelmäßiger Zeit haben, jetzt, wo Raum und Zeit tatsächlich zusammenfallen. Es hinterlässt einfach ein ungutes Gefühl, wenn man für Wochen nur einen der beiden Ausgangsstoffe zur Verfügundg hat, um sein Universum zu konstruieren: Raum oder Zeit. Dabei fehlte letztere ungleich häufiger. In diesem Sinne: jetzt kann es beginnen - das große Schaffen.