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Simak Büchel
BOGUMILS BOTEN - Ein geheimnisvolles Päckchen
DIX-Verlag 2010, mit Illustrationen von Fides Friedeberg,
ca. 384 Seiten, s/w illustriert, 145 mm x 205 mm, gebunden, 14,90 EUR.

Altersempfehlung: Ab 10 Jahren
ISBN 978-3-941651-51-7

Ein geheimnisvolles Päckchen

Tammo Fistel war seit seiner Geburt ein echter Pechvogel. Kein Jahr verging, in dem ihm nicht irgendetwas fürchterlich Unpassendes widerfahren wäre. Seine Klassenkameraden hänselten ihn und dann hatte er auch noch seit einhundertachtunddreißig Tagen, sechs Stunden und siebenundvierzig Minuten Schluckauf … 

Heute war wieder so ein Tag, an dem die Luft vor Spannung knisterte. Die Sommerferien standen vor der Tür, als Familie Fistel von einem Kurier aufgesucht wurde. Wenig später hielten Tammo, seine ältere Schwester Dodo und seine Mutter Feodora einen schwarzen Brief in Händen, in dem Bogumil sie bat, einen heimlichen Botengang zu übernehmen. Ein unscheinbares Päckchen sollten die Fistels bis nach Schweden bringen. Noch in dieser Nacht musste die Fahrt losgehen! Und hätten sie auch nur geahnt, welche Abenteuer auf sie warteten, wahrscheinlich wären sie nicht ins Auto gestiegen. Oder erst recht!


Ausgezeichnet:

Die Arbeit an "Bogumils Boten. Ein geheimnisvolles Päckchen"
wurde durch ein Arbeitsstipendium des Landes
Nordrhein-Westfalen für Autorinnen und Autoren gefördert.


Ausgezeichnet 2:

Die Arbeitsgemeinschaft für Jugendliteratur und Medien der GEW versieht
"Bogumils Boten" mit dem Prädikat "sehr empfehlenswert": "Bogumils Boten &
Das geheimnisvolle Päckchen" ist ein mitreißender, spannender, lustiger
Abenteuerroman, den man sowohl Jungen und Mädchen, als auch jung
gebliebenen Erwachsenen sehr gut empfehlen kann."




Empfohlen:

"Tammo (10) ist ein echter Pechvogel, dem dauernd Missgeschicke
passieren und der ständig von seinen Mitschülern gehänselt wird. Aber
er lernt sich zu rächen - auf oft sehr originelle Weise. Als er gerade wieder
in peinlichen Schwierigkeiten steckt, wird die Familie durch einen mysteriösen
schwarzen brief von "Bogumil" gebeten, als Boten ein wichtiges Päckchen
nach Schweden zu bringen. Tammo, seine Mutter und Schwester machen
sich auf die bestens vorbereitete Reise, nichts ahnend, dass ihnen ein
atemberaubendes Abenteuer bevorsteht. 2 Männer verfolgen sie bis in ihr
Ferienhaus in den schwedischen Wäldern. Doch immer wieder kommt in
höchster Not Hilfe von unerwarteter Seite. So endet die Geschichte schließlich
gut - wer aber der geheimnisvolle "Bogumil" ist und was in dem Päckchen
war, wird (noch) nicht verraten. Die anfangs sehr lustige, locker und liebevoll
erzählte Geschichte steigert sich zu spannender Dramatik und endet in
friedlicher Ferienstimmung. Flüssige, kindgerechte, oft lyrische, bilderreiche
Sprache mit Situationskomik sowie dunkel gehaltene
Schwarz-Weiß-Illustrationen. Sehr empfohlen."

ekz Bibliotheksservice, Annkatrin Andrae IN 2010/47



Pressestimmen zum Buch:


»Das mysteriöse Päckchen. Simak Büchels Jugendroman "Bogumils
Boten" ... Das erste Abeneteuer von Simak Büchels unkonventionellen
Nordeuropa-Postboten hat alles, was eine gute Geheimdienst-Geschichte
(nicht nur) für junge Leser braucht. Geheimnisvolle Briefe, die sich kurz
nach Lektüre auf spektakuläre Weise selbst vernichten. Geheimnisvolle
Verfolger. Angstmachende Verfolgungsjagden auf Ostseefähren und
im nächtlichen Wald. Hilfreiche Retter, die an beiden Orten erst im letzten
Moment auftauchen. Der Autor bereichert den spannenden Plot zudem
um zarte Naturbeschreibungen und einen kleinen Kosmos schillernder
Nebenfiguren. Tammos leicht desorientierter Schuldirektor Cornelius
Memesch zum Beispiel; sein schrulliger Biolehrer Thadäus Tlön;
Bogumils hünenhafter Kompagnon Egil Schnurpel, der vor den Augen
der Welt eine gänzlich unhünenhafte Eigenschaft verbirgt; Büchel
bevölkert die Welt der drei Fistels mit vielen farbigen Typen und
baut sie mit fantasievoll schwebender Leichtigkeit zu Charakteren a
aus, ohne sie je zu überzeichnen. Dem speziellen Humor seiner
jüngeren Leserschaft kommt er dabei mit kleinen burlesken
Trillern in der Handlung entgegen, ohne seine ältere Leserschaft zu
nerven - da ist zum Beispiel der lila Käppchen tragende Schoßhund
der Schuldirektorsschwester, den mitten in der Eisdiele
Verdauungsstörungen überkommen, oder Tammos Taschenlampe,
die auf Nimmerwiedersehen im schwedischen Plumpsklo verschwindet.
Ein zusätzlicher Pluspunkt des Buches sind die schönen
Illustrationen vom Zeichentisch der Bonner Grafikerin Fides Friedeberg.
Und wie jedes wirklich gute Rätsel ist auch dieses am Ende
mit einem Quentchen offener Fragen gewürzt und macht direkt
nach der Lösung schon auf die Fortsetzung gespannt. ...
«

General-Anzeiger Bonn, Wolfgang Pichler, 30./31.10.2010


»Eine spannende und liebevoll erzählte Geschichte. [...] Das von dem Land Nordrhein-Westfalen mit einem Arbeitsstipendiumgeförderte Buch ist nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene ein Lesegenuss.«

Rhein-Sieg-Rundschau, 06.08.2010

»Voller Ausdruck ... Bereits zum zweiten Mal las Simak Büchel
auf Einladung von Deutschlehrerin Judith Lochbihler am
Gymnasium Parsberg ... Spannend, mitreißend und abwechslungs-
reich gestaltet Simak Büchel seine Lesungen: die Schülerinnen
und Schüler hören, wie die Romanfiguren dem Autor zunächst den
Weg weisen, ihm sogar zu Hause in seinem Esszimmer auflauern
und ihn im Alltag nicht mehr loslassen. Das Leben als Schriftsteller,
der Figuren ins Leben ruft, um dann mit ihnen zu leben und ihre
Geschichten schließlich im Roman zu bündeln, erscheint den
gebannt lauschenden Kindern sehr aufregend zu sein ...
Zentrale Passagen des Romans liest Büchel während der
90-minütigen Lesung ausdrucksstark vor, bevor er die Schüler
nach ihren Vorstellungen vom Inhalt des geheimnisvollen
Päckchens befragt. ... Das Geheimnis um dieses Päckchen,
welches Büchel auch während der Lesung immer wieder in die
Hand nimmt und so den roten Faden stets gekonnt weiterverfolgt,
wird jedoch nicht gelüftet. Nur soviel sei verraten: Tammo,
Bogumil und die anderen Figuren haben Simak Büchel wieder an
den Schreibtisch gelockt und wollen im zweiten Band ihre
Geschichte weitererzählen.
«

Neumarkter Tagblatt,07.10.2010