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Vorbemerkungen zum Journal

Dieses Journal ist nicht ganz wörtlich zu nehmen und doch soll versucht werden,
in regelmäßigen Abständen Auskunft darüber zu erteilen, wohin die literarische Reise
gerade geht. Nachdem "Himili" und "Zaza" fertig gestellt waren, rückte gleich die
nächste Geschichte nach und füllte im Handumdrehen das Vakuum auf meinem Schreibtisch.
Es handelt sich um die große Geschichte von "Bogumils Boten" ...

In meinem Journal will ich diese und alle folgenden Geschichten begleiten, Einblicke in die
einzelnen Phasen des Prozesses geben. Und dies aus zwei Gründen: zum einen, um interessierten
Lesern den Blick über die Schulter möglich zu machen; zum anderen, um die Zeit von der ersten
Idee bis zur Fertigstellung der Geschichte (auch für mich) zu dokumentieren.

Cosmos under construction ...

In diesem Sinne wünsche ich viel Freude beim Stöbern!

Simak Büchel


03.02.2012

Nach sehr schönen Projekten in der GGS Eschmar mit Oropoi, Himili und Bogumil, welche das
literarische Futter für eine ganze Lesewoche bildeten, bereite ich mich nun auf die nächsten
szenischen Lesungen in Bonn und Umgebung vor. 
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Hinzu kommt die Arbeit an einem Buchprojekt, das erst kürzlich an mich herangetragen wurde.
Ich klopfe gegenwärtig Plot, Figuren und Szenerie auf ihre Tauglichkeit ab, um dann in den Strukturierungsprozess einzusteigen.
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Begleitet werde ich dabei von Autorenkollegen, die ihr Werk bereits gerundet haben und durch
ihr Kontrastpotential erhellende Leseerlebnisse bieten: Jorge Luis Borges, Léon Bloy, Balduin
Möllhausen und Ernst Jünger ... Eine weitere Vertiefung führt mein fortgesetztes Spanisch-Lernen
herbei; das Denken in einer anderen Sprache hilft, Denkmuster als solche auszumachen. Und
außerdem wird die Sprachbeherrschung mir hoffentlich dienlich sein, bei meinen nächsten
Recherchen nicht etwa im Pantanal verschütt zu gehen.
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Apropos Denkmuster: Die unausgesetzte Präsenz von Christian Wulff in den Medien (und nun sogar
in meinem Journal) mag Ausmaße einer Unerträglichkeit annehmen, nur frage ich mich, wann wir
Deutschen uns jemals dermaßen - und durch alle Reihen - bewusst waren, einen Bundespräsidenten
zu haben? Auch wenn allerorten die Transparenz fehlt, der Blick auf das Amt scheint für viele Menschen
erst heute unverstellt.


26.01.2012

Heute war ich mit Oropoi in der GS Birk zu Besuch. Und obwohl mein Pavian schon ein paar Jährchen
auf dem Buckel hat, machen mir die Mitmachtheater mit ihm immer noch wahnsinnig viel Freude;
vor allen Dingen, wenn solch grandiose Schauspielerinnen und Schauspieler in den Klassen
sitzen wie heute morgen. In den nächste Tagen stehen Szenische Lesungen in Troisdorf auf dem
Plan und dann nähert sich tatsächlich schon der Januar seinem Ende. Verblüffend.
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Dafür wirft bereits die Didacta im Februar ihren Schatten voraus; und in diesem Jahr - so scheint es -
wird eines meiner Bücher in einem Materialhelft behandelt. Vor einiger Zeit tauchte bereits eine
Passage von "Himili" in einem Schweizer Lehrwerk auf; diesmal ist "Baum 532" an der Reihe.
Dazu in Kürze mehr.


16.01.2012

Nun geht mein Journal bereits ins sechste Jahr und bietet damit in der Rückschau, ähnlich einem
Stammquerschnitt die Möglichkeit, stärkere und schwächere Wachstumsphasen an der Dichte
der "Ereignisringe" abzulesen.
Heute fanden die ersten Lesungen des jungen Jahres statt, in der Janusz-Korczak-Realschule
Troisdorf-Spich. Drei phantasiegeladene Lesungen, von der die letzte eine Premiere meinerseits
darstellte. Nie zuvor hatte ich eine doppelstündige Bogumil-Lesung in der 8. und 9. Schulstunde!
Trotz der vorgerückten Zeit war die Klasse großartig auf Fistels Spuren unterwegs! An dieser
Stelle: einen herzlichen Gruß an die fünften Klassen und vielen Dank für die Neugierde!
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Noch im Schatten verborgen, kündigen sich einige schöne Ereignisse an, über die ich beizeiten
auf diesen Seiten berichten werde. Später mehr.